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Remote Inbetriebnahme von Lobas

Kosten- und Zeitersparnis für Unternehmen und Kommunen

Bedarfsgerechte Steuerung von Wallboxen, variable Abrechnungsmöglichkeiten, individuelle Laderegeln: Führende Lastmanagementsysteme wie das Load Balancing System (Lobas) bieten zahlreiche Vorteile. Um die Inbetriebnahme möglichst schlank zu halten, kann die Inbetriebnahme mit dem energielenker-System Remote erfolgen, bei der hauseigene Expertinnen und Experten die Anbindung und Konfiguration aus der Ferne unterstützen.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, warum sich die Remote Inbetriebnahme vom Lastmanagement Lobas lohnt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Darum spart die Remote Inbetriebnahme von Lobas Kosten und Zeit

Die Richtlinie DIN VDE 0105-100 zum Betrieb von elektronischen Anlagen ist eindeutig. Nur Elektrofachkräften oder elektronisch unterwiesenen Personen ist es erlaubt, elektrische Anlagen zu erproben. Laien hingegen ist dies untersagt. Die Richtlinie gilt auch für die Inbetriebnahme eines Lastmanagementsystems. Entsprechend aufwendig gestaltet sich für Unternehmen oder Gebäudeeigner oftmals der Einbau des gewählten Systems. So sind freie Termine bei den ohnehin aufgrund des Fachkräftemangels vielerorts überlasteten Installationsbetrieben Mangelware. Denn mit einzubeziehen sind nicht nur die reinen Arbeitszeiten, sondern auch die An- und Abreise, die von den Kunden bezahlt werden muss. Zudem müsste zusätzlich ein Experte von energielenker vor Ort sein, wodurch sich die Zeitaufwände verdoppeln. Anders ist dies bei einer Remote Inbetriebnahme. Hier sind die benötigten Zeitslots durch die Einsparung der Anfahrt deutlich kürzer und auch kurzfristige Termine möglich.

Durch die Änderung der VDE-AR-Normen 4105 und 4110 benötigt man zukünftig erst ab einer Leistung von 500 kW einen EZA-Regler.

Was besagt die DIN VDE 0105-100?

Die DIN VDE 0105-100 legt die Grundlagen und Anforderungen für die Organisation, den Betrieb und die Überwachung elektrischer Anlagen fest. Sie ist darauf ausgerichtet, die Sicherheit von Personen, die mit elektrischen Anlagen arbeiten, zu gewährleisten und Unfälle sowie Schäden an Anlagen zu verhindern. Die Norm enthält u.a. Informationen zur Prüfung und Wartung elektrischer Anlagen, zur Schulung und Qualifikation von Personen, die an elektrischen Anlagen arbeiten, sowie zur Kennzeichnung und Dokumentation von Anlagen.

Die Norm gehört zu einer Reihe von Normen, die sich mit elektrischer Sicherheit befassen. Sie sollte in Verbindung mit anderen relevanten Normen und Vorschriften angewendet werden, um die Sicherheit elektrischer Anlagen zu gewährleisten. Sie ist für Elektrofachkräfte und Unternehmen, die elektrische Anlagen betreiben oder warten, von großer Bedeutung.

Voraussetzungen und Ablauf einer Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme aus der Ferne bietet viele Vorteile. Folgende Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden:

  • Konfigurationszugriff auf alle anzubindenden Geräte inklusive des Lastmanagementsystems Lobas
  • Verfügbarkeit der IP-Adressen aller anzubindenden Geräte
  • Lobas mit Internetzugriff
  • PC mit Internetzugriff

Sobald alle Geräte eingeschaltet und über das lokale Netzwerk erreichbar sind, steht der Anbindung und Konfiguration nichts mehr im Wege. Dafür schaltet sich der Techniker oder die Technikerin von energielenker zunächst mit dem Teamviewer, der Windows

Remotehilfe oder Microsoft Teams auf einen der Unternehmens- oder Gebäudeverwaltungs-Computer mit einem Zugriff auf die Weboberfläche von Lobas. Hier kann nun die Konfiguration des dynamischen Lastmanagementsystems stattfinden. Dazu gehören mehrere Aspekte. Ist beispielsweise eine PV-Anlage verfügbar, so können Laderegeln festgelegt werden, die das PV-Überschussladen steuern. In einem weiteren Schritt folgt dann die Anbindung kompatibler Geräte, bei denen die Mitarbeitenden von energielenker ebenfalls unterstützen. Dank der Herstellerunabhängigkeit von Lobas, lassen sich dabei Wallboxen verschiedenster Hersteller schnell und einfach anbinden.

Individuelle Einrichtung verschiedener Lademodi

Darüber hinaus bietet Lobas die Möglichkeit, unterschiedliche Lademodi zu nutzen. So kann es beispielsweise für ein Unternehmen sinnvoll sein, die Fahrzeuge von Mitarbeitenden, die nur vormittags arbeiten, bevorzugt zu laden, während Fahrzeuge von Vollzeitkräften, die den ganzen Tag im Büro verbringen, erst nach acht Stunden geladen sein müssen. Für Wohngebäude hingegen kann für einzelne Wallboxen ein tarifbasiertes Laden eingerichtet werden, bei dem das angeschlossene Fahrzeug nur bis zu einem bestimmten Strompreis geladen wird.

Und auch die Abrechnungsmöglichkeiten gilt es, einzurichten. Hier stehen unterschiedlichste Varianten je nach Bedarf zur Auswahl. So eignet sich beispielsweise für das Gastgewerbe das Budgetladen, bei dem Prepaidkarten mit einem bestimmten Budget aufgeladen werden. Dieses kann dann am Ladepunkt zum Strom tanken genutzt werden. Auch diese Konfiguration erfolgt remote über die Lobas-Weboberfläche.

Einstellung der Laderegeln Lobas Lastmanagement.

Fazit: Die Remote Inbetriebnahme lohnt sich

Kunden, die sich für eine Remote Inbetriebnahme entscheiden, profitieren von einer deutlichen Zeitersparnis und geringeren Kosten. Doch vor allem ist es die hohe Expertise von energielenker, die sich auszahlt. Neben einer umfassenden Kenntnis der Lösung stehen langjährige Erfahrung und ein hohes Know-how zur Verfügung. So sind beispielsweise Best Practices mit der Lösung Lobas ebenso bekannt, wie die möglichst einfache und zugleich umfassende Konfiguration der Lösung. Über Neuheiten oder Updates sind die Fachleute stets informiert, sodass sie diese direkt umsetzen können.

Ansprechpartner Thomas Brutscher.

Thomas Brutscher